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_____::: GESCHICHTE :::

 

::: ÜBERSICHT :::

Übersicht

EPILOG DES VERFASSERS

Ich habe versucht, aus den wenigen vorhandenen Unterlagen, mit Hilfe von Pfarrchronik, Gendarmeriechronik, Festschriften benachbarter Feuerwehren, Zeitungsartikeln sowie dem historischen Teil der Festschrift 1982, die mein Großvater Josef Schneider erstellte, die Geschichte der Feuerwehr teilweise in der historischen Schreibweise darzustellen. Da es öfters über Jahrzehnte keine Aufzeichnungen gibt, war es oft schwierig, entsprechende Informationen zu finden. Zum Schluß habe ich noch eine Bitte: Falls jemand Schriften, Fotos oder Gegenstände hat, die für die Ergänzung der Chronik wichtig wären, bitte ich Sie, mir dies mitzuteilen.

EOBI Josef WOLF



1857
Turnerfeuerwehren bilden sich aus Turnvereinen als Vorläufer der heutigen Feuerwehren
1882

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Niederrussbach

Unsere Freiwillige Feuerwehr war die sechste Freiwillige Feuerwehr im Feuerwehrbezirk Stockerau. Vor Niederrussbach wurden beispielsweise nur Stockerau (1869), Grafendorf (1870, heute Stockerau), Spillern (1872), Niederfellabrunn (1875) und Obermallebarn (1881) gegründet.

1882
Die Feuerwehr erhält ein Zeughaus
1922
40jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr
1928
Niederrussbach erhält als erste Landfeuerwehr im Bezirk eine Autospritze
1937
Großes Hochwasser in Niederrussbach bei der die FF-Niederrussbach zum Einsatz kam
1945
Nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht (8. Mai 1945) kamen russische Truppen auch in unseren Ort.

Neben Plünderungen und Übergriffen auf die Zivilbevölkerung stahlen diese auch unser Feuerwehrauto.
1946
Eine Motorspritze wurde angekauft
1950
Ankauf von Unifmorblusen (Ausgangsuniform) und Kappen wird beschlossen
1954
Langjähriger Hauptmann und Bezirksfeuerwehrrat Dir. Hein legt seine Funktion als Kommandant zurück. Neuer Kommandant wird Johann Schneider
1954
Auf Initiative von Josef Schneider wurde die Wettkampfgruppe ins Leben gerufen
1956
Neue VW-Pumpe wurde nach Ansuchen bei der Gemeinde angeschafft
1957
Eine Sirene wurde angekauft
Am Zeughaus wurde ein Schlauchturm errichtet
1970
Die Feuerwehren hörten mit dem von der NÖ Landesregierung beschlossenen "NÖ Feuerpolizei- und Feuerwehrgesetz" als Vereine zu bestehen auf und wurden in Körperschaften öffentlichen Rechts umgebildet.
1971
Ein Tanklöschwagen mit 1000 Liter Tank wurde angeschafft und auf ein Opel Blitz Fahrgestell aufgebaut. Dieses Fahrzeug blieb bis 2003 im Einsatz.
1976
Im Zuge des Neubaues des Gemeindezentrums wurde auch ein neues Zeughaus gebaut.

Es wurde im selben Jahr ein Kleinlöschfahrzeug mit einer neuen Tragkraftspritze angeschafft.
1977

95jähriges Bestehen der Feuerwehr

Neues Zeughaus, Fahrzeug und Tragkraftspritze wurden eingeweiht.

Leistungsbewerbe des Abschnittes Stockerau fanden in Niederrussbach statt

1980
Raiffeisenkasse Niederrussbach spendete ein Vakuumfaß mit 4000 Liter Inhalt zur besseren Löschwasserversorgung der Großgemeinde
1982
Beschluss zur Anschaffung eines gebrauchten LKW mit Umbau zu einem RÜST-Fahrzeug mit Kran wurde getroffen. Dieses Fahrzeug war bis 2004 im Einsatz.
1985
Grundstein zur Freundschaft mit der Feuerwehr aus Lindheim (Deutschland) wurde bei den Landesleistungsbewerben in Stockerau gelegt
1989
Feuerwehrjugend wurde gegründet
1993
Funksirenenalarmierung im Bezirk Korneuburg wurde fertiggestellt
1996

Feuewehrkamerad Josef Schneider feierte seinen 90. Geburtstag. (Gründer der Wettkampfgruppe)

Gerhard Kirchmayer wird zum neuen Kommandanten gewählt

1997
Spatenstich zum Bau des neuen Feuerwehrhauses
1998
Kleinlöschfahrzeug wird aus Verkehrssicherheitsgründen ausgeschieden

VW Bus wird als Ersatz für das ausgeschiedene KLF angeschafft
1999
VW Bus wird als MTF in Dienst gestellt. Als Träger für die Tragkraftspritze wird ein Pumpenanhänger angeschafft
2000
Neues FF-Haus wird in "Betrieb" genommen

Neues RLF-A 2000 Fahrzeug wird in Dienst gestellt
2001
Feier zum 120jährigen Bestehen der Feuerwehr mit Segnung des neuen FF-Hauses wird im großen Rahmen gefeiert
2003
Tanklöschfahrzeug 1000 wird aus Verkehrssicherheitsgründen aus der Feuerwehr ausgeschieden
2004

RÜST-Fahrzeug wird aus Verkehrssicherheitsgründen aus der Feuerwehr ausgeschieden

Im selben Jahr erhält die Feuerwehr von der Betriebsgruppe Bisamberg des Verbundes einen LKW mit Doppelkabine kostenlos. Den Aufbau übernahmen wieder Feuerwehrmitglieder in Eigenregie. Zusätzlich wurde ein Kran von der Fa. Palfinger angeschafft und auf das Fahrzeug aufgebaut.

Dank:

Vielen Dank an unseren Feuerwehrkameraden EOBI Josef Wolf für die aufwendige Arbeit bei der Zusammenstellung der Chronik.